Die Maut wurde 2005 in Deutschland eingeführt um die Finanzierung des Bundesfernstraßenbaus von den Steuerzahlern an die Nutzer, die LKW- Fahrer, zu verlagern (Bundesministerium für Digitales und Verkehr, 2023). Es sollte helfen die CO2 Ausstöße im Verkehr zu minimieren und somit den Klimaschutzzielen gerecht zu werden (Bundesregierung, 2023). In diesem Zusammenhang wollte die Regierung die Möglichkeit nutzen schadstoffarme LKW zu begünstigen (Puls, 2023).

Zum 01.12.2023 werden die Mautkosten um bis zu 83% erhöht und bekommen neue Abhängigkeitsparameter (Straßenverkehrsgenossenschaft, 2023). Welchen Tarif der Fahrer am Ende zahlen muss, ist dabei abhängig von der Emissionsklasse, der Achsenanzahl und dem technisch zulässigen Gewicht seines Fahrzeuges. Hier besteht eine versteckte Kostenänderung, da die bisherige Gewichtklasse durch die zulässige Gesamtmasse beschrieben worden war. Dadurch werden einige Fahrzeuge nun in einer höheren Gewichtsklasse liegen, wodurch mehr Kosten anfallen. Gleichzeitig zur Mauterhöhung wird ein CO2- Aufschlag, von 200 € pro Tonne ausgestoßener Emissionen, eingeführt (Bundesregierung, 2023). Beides zusammen stellt für die Fahrer und Speditionen eine Doppelbelastung an Kosten dar, weshalb sie gezwungen sind diese an den Kunden weiterzugeben (Puls, 2023). Des Weiteren fällt die Mautbefreiung der erdgasbetriebenen Fahrzeuge zum 01.01.2024 weg (Puls, 2023) und ab dem 01.07.2024 werden alle LKW über 3,5 Tonnen mautpflichtig werden (Bundesregierung, 2023). Ende 2025 wird die auch die Mautbefreiung der emissionsfreien Fahrzeuge wegfallen, jedoch bekommen diese verminderten Tarife.

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